Karawane der Hoffnung
Die Volkshochschule lädt zur Filmvorführung, denn am 15. September steht bei InWent in Bonn ein bewegendes Thema zur Diskussion – eine preisgekrönte Reportage zeigt den Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung
Bonn. (PB/MS) Seit Jahren kämpfen Annette und Rüdiger Nehberg mit ihrer Organisation Target dafür, dass die Beschneidung von jungen Mädchen weltweit abgeschafft wird. Das Einzigartige an ihrer Arbeit: Würdenträger des Islams sind als Partner fest eingebunden und haben bereits die Ächtung dieser Praxis als Sünde beschlossen. Trotzdem ist es noch ein weiter Weg, bis diese Botschaft in den entlegenen Winkeln der Welt angekommen ist.
Am 15. September kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild vom Einsatz der Menschenrechtler machen, denn die ProSieben Regisseure Bernhard Albrecht und Karsten Scheuren begleiteten die Nehbergs und ein Gruppe äthiopischer Mädchen auf ihrer „Karawane der Hoffnung“. Der daraus hervorgegangene Dokumentarfilm ist die erste Arbeit eines Privatsenders, die mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.
Im Anschluss an den Film wird zur Diskussion geladen, denn die Filmemacher höchstpersönlich werden bei der Vorführung anwesend sein. Die Moderation übernimmt Thomas Krüger, Präsident der Zentrale für politische Bildung. Auch das Publikum ist herzlich dazu eingeladen, Fragen und Erfahrungen mit dem Symposium zu teilen.
Der weite Kreis an Kooperationspartnern dieser Veranstaltung macht die Wichtigkeit des Themas im internationalen Bonn deutlich. Neben Inwent, ProSieben und der Bundeszentrale für Politische Bildung beteiligen sich auch das Internationale Frauenzentrum Bonn, der Zonta Club Ronn-Rheinaue sowie das Deutsch-Afrikanische Zentrum an der Veranstaltung. Der Eintritt ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt.
Karawane der Hoffnung
Wann: 15. September
Beginn: 19:00 Uhr
Wo: InWEnt, Friedrich-Ebert-Allee 40, Bonn
Eintritt: frei
Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.vhs-bonn.de und www.target-human-rights.com



