Go Texas!
Die Kultband aus Glasgow kommt mit ihr einzigen Deutschland-Show auf den Bonner Museumsplatz
Bonn (PS/MC) Welcher Musiker träumt nicht von einer Topplatzierung in den Charts und dann womöglich noch mit der allerersten Veröffentlichung? Texas gelang es: Nur zehn Monate nach ihrem ersten Auftritt an der University of Dundee erschien im Januar 1989 ihre Debütsingle „I Don’t Want A Lover“ und machte sie über Nacht zur europaweiten Sensation.
Seitdem sind Texas ein Bilderbuch-Exempel für eine so steile wie langfristige Karriere, die ausschließlich auf Können und Konstanz beruht. Mit ihrer Musik gelingt es ihnen seit zwei Jahrzehnten, die Welt zu berühren. Nun kommen sie nach Bonn und spielen am 26. August ihre einzige Deutschland-Show auf dem Museumsplatz. Mittlerweile veröffentlichte die Band sieben Studioalben, von denen weltweit mehr als 30 Millionen Exemplare verkaufen wurden. Fast jede ihrer Singles stürmte in die britische Top 10.
Den Beweis ihrer kompositorischen Klasse hatten die fünf Newcomer mit dem Händchen für so unauffällige wie einprägsame Melodien damit gleich zu Karrierebeginn erbracht. Jedes weitere Album bestätigte den ersten Eindruck nur. Texas zählen zu den wenigen begnadeten Künstlern, die echte Hits schreiben, ohne es darauf anzulegen. Das Verführerische ihrer Musik liegt in den vielen subtilen Details ihrer Arrangements, im organischen Fluss ihrer gemeinsamen Arbeit, der sich dem Hörer über die Songs vermittelt. Sowie in einer unstillbaren Suche nach zeitlosen Liedern, die in ihrer Aufrichtigkeit berühren.
Zahllose ihrer Songs schmücken Hollywood-Filme und TV-Serien und bereits vor zehn Jahren wurden Spiteri und McElhone, die kreativen Köpfe hinter Texas, mit dem Igor-Novello-Award für ihr kompositorisches Lebenswerk ausgezeichnet.


